Kommende Veranstaltung
Musikalische Mittagspause
Dienstag, 15. April 2025 um 12:30 Uhr in der Buchhandlung zum Wetzstein.
Genießen Sie eine halbe Stunde lang Musik von Studierenden der Musikhochschule Freiburg zusammengestellt. Elia Scalabrin (Violine) und Ryo Yamanishi am Klavier spielen von Béla Bartók (1881-1945) die Rhapsody für Violine No.1, Sz.87. Zwischen den Musikstücken wird der Autor und Mediziner Jakob Leiner aus seiner aktuellen Lyrikanthologie Ah, ein Herz, verstehe lesen.
Der Eintritt ist frei. Wir freuen uns über eine Spende für die Musiker:innen. Bitte melden Sie sich an.
Für das gesamte Jahr 2025 planen wir viele Veranstaltungen mit Autorinnen und Autoren, Verlegern, Künstlern.
BUCH DES MONATS MÄRZ:
Eine optimistische Geschichte der Menschheit. Kjona Verlag, 25 Euro
Angesichts der gegenwärtigen Probleme und Sorgen braucht es die Erinnerung daran, dass es immer wieder Möglichkeiten gab, aus ihnen herauszukommen. Nicht mit Esoterik und auch nicht mit einer Flucht in ein neues Biedermeier. Vielmehr mit einem Text, der Hoffnung stiftet, in dem wissenschaftlich fundiert und basierend auf historischen Fakten davon erzählt wird, dass es sich lohnt, optimistisch zu sein. Und genau deshalb ist es so schwierig, aus diesem Buch Einzelnes zu nennen und damit zu begründen, warum Sie es lesen sollten. Alles in diesem Buch ist Grund genug, es zu lesen und im Anschluss zu überlegen, ob und wie man die Ressource Optimismus anzapfen kann. … hier weiterlesen.
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Lotte Paepcke: Ein kleiner Händler, der mein Vater war
Überarbeitete Neuausgabe ist im Freiburger 8 Grad Verlag erschienen
22 Euro
Der Vater wird in Lotte Paepckes Erzählung zu einem namenlosen vertriebenen Deutschen, der nicht mehr Deutscher sein durfte. Zu einem entwurzelten Emigranten, der alle Gewissheiten und den Boden unter sich verlor, die er auch nach seiner Rückkehr nicht wiederfand. Das macht den Kleinen Händler zu einem Exempel für all die Namenlosen, vom Schicksal Geschlagenen in der Mitte des 20. Jahrhunderts. Zu einem Sinnbild für das gewaltsame, unwiederbringliche Ende der fruchtbaren deutsch-jüdischen Koexistenz seit der Mitte des 19. Jahrhunderts. Aber der Kleine Händler lässt sich heute auch als Parabel für all jene lesen, die durch Kriege, Not und Leid aus ihrer Heimat ins Exil vertrieben wurden – insofern eine höchst aktuelle Lektüre (Gisela Hack-Molitor).
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